Telefonieren & Internet in Florida, USA

Internet in Florida

Eigentlich möchte man im Urlaub ja nicht unbedingt erreichbar sein oder gestört werden. Aber ganz von der Außenwelt abgeschnitten will man nun auch wieder nicht sein. Florido gibt dir Tipps, wie du im Fall der Fälle am besten telefonierst und natürlich per Internet überhaupt auf seinen Florida-Scout kommst.

Mobil mit Telefon & Internet in Florida

Grundsätzlich braucht man nicht zwingend eine Telefonkarte und schon gar nicht teure Roaminggebühren, um in den USA „mobil“ zu sein. Fast jeder Shop, jedes Restaurant, öffentliche Einrichtungen, Flughäfen und die Hotels sowie Ferienhäuser bieten kostenloses WLAN an. Dennoch kann es manchmal wichtig sein, schnell telefonieren zu können oder jederzeit erreichbar zu sein.

Steht dann, wie auf einem Boot oder in abgelegenen Gebieten, kein WLAN zur Verfügung, kann eine Prepaid-Karte eine große Erleichterung sein. Es ist sehr einfach, sich vor Ort mit einer lokalen SIM-Karte auszustatten, die mittlerweile auch als eSIM erhältlich ist. Diese bekommt man in großen Supermärkten, Apothekenketten wie Walgreens oder CVS, in Convenience-Stores wie 7-Eleven und natürlich in den Fachgeschäften der Netzbetreiber.

Die Preise variieren je nach Anbieter und Datenvolumen. Beispielsweise bietet T-Mobile einen 30-Tage-Tarif mit 10 GB Daten für 40 USD oder unbegrenzte Daten für 50 USD an. Schon für 10 USD bekommt man eine SIM-Karte, die vor ihrem Einsatz online registriert werden muss. Danach erhält man die Rufnummer per SMS. Wer auf Nummer sicher gehen oder im Urlaub keine Zeit damit verschwenden möchte, kann sich auch schon in Deutschland für etwas höhere Kosten mit einer US-SIM-Karte ausstatten. Einige Anbieter ermöglichen die Vorab-Aktivierung, sodass die Karte bei Ankunft sofort einsatzbereit ist.

Festnetz- gleich Mobilfunkvorwahl

In den USA gibt es für die Mobilfunknetze keine eigenen Vorwahlen, sondern Festnetzrufnummern. Es wird preislich nicht zwischen Mobil- oder Festnetzanrufen unterschieden. Bei Prepaid-Karten zahlt man auch für eingehende Gespräche, wenn es keine Flatrate gibt. Ein Ärgernis ist, dass neue Rufnummern oft Werbeanrufe erhalten. Diese sollte man nicht annehmen, dennoch kann das Restguthaben durch Spam-Anrufe geringfügig schrumpfen.

Dual-SIM und eSIM als Alternative

Moderne Smartphones unterstützen oft Dual-SIM oder eSIM-Funktionen. Das bedeutet, dass man gleichzeitig seine deutsche Nummer behalten und eine US-Nummer nutzen kann. Dies erspart das Wechseln der physischen SIM-Karte und ermöglicht eine flexiblere Nutzung von Daten und Telefonie im Ausland.

Adapter nicht vergessen

In den USA beträgt die Netzspannung 120 Volt bei einer Frequenz von 60 Hz, während in Europa 230 Volt bei 50 Hz üblich sind. Die meisten modernen elektronischen Geräte sind für diesen Spannungsbereich ausgelegt, dennoch sollte man dies vor der Reise überprüfen. Ein Reisestecker-Adapter für die in den USA üblichen Steckdosen vom Typ A und B ist erforderlich. Falls man ihn vergessen hat, findet man passende Adapter in den gleichen Shops, in denen auch Prepaid-Karten verkauft werden.

Unsere Erfahrung mit Internet in Florida

Wir haben eigentlich immer mit WhatsApp unter WLAN telefoniert. Eine Prepaid-Karte haben wir uns für Bootsausflüge dennoch gekauft. Das Guthaben haben wir nie ausgeschöpft, aber es war beruhigend zu wissen, dass wir im Notfall erreichbar und mobil sind.

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