Apalachicola – Autentischer Fischerort mit Austerngarantie
Willkommen in Apalachicola, wo die Zeit langsamer tickt und das Wasser nach frischen Austern duftet! Florido liebt diesen kleinen Ort an der Forgotten Coast, wo Fischerboote im Hafen schaukeln und die Straßen Geschichten aus vergangenen Zeiten erzählen. Keine Massen, keine Hektik – nur echtes, ursprüngliches Florida und frische Apalachicola Austern. Kommt mit mir in das alte Florida!
Apalachicola – Das Wichtigste in Kürze
- Ursprüngliches Florida – Kleines Fischerstädtchen mit entspanntem Südstaaten-Charme an der Forgotten Coast
- Beste Reisezeit – Oktober bis Mai für angenehmes Wetter und weniger Luftfeuchtigkeit
- Berühmt für – Apalachicola-Austern, historische Altstadt und maritime Kultur
- Sehenswürdigkeiten – John Gorrie Museum, Orman House, Apalachicola National Estuarine Research Reserve
- Natur & Abenteuer – Bootstouren durch die Marschlandschaft, Kajakfahren & unberührte Strände auf St. George Island
Informationen & Routenplaner
Größe | 6,9 km² |
Einwohner | 2500 (Schätzung 2022) |
County | Franklin County |
Koordinaten | 29° 44′ N 85° 0′ W |
Vorwahl | +1 805 |
Tourist Info | Apalachicola Bay Visitor Center |
Der perfekte Tag in Apalachicola
Frühaufsteher begeben sich kurz nach Sonnenaufgang auf einen kleinen Spaziergang durch den Ort. Dann können sie den Fischern beim Auslaufen zusehen. Es gibt in der Waterstreet einen kleinen Boardwalk mit Bänken, wo man die zahlreichen Boote vorbeifahren sieht. Dazu einen Kaffee von nebenan – einfach perfekt!
Am Vormittag erkunden wir dann das traumhafte St George Island. Zunächst fahren wir vom Festland kommend nach rechts die Straße entlang, bis ein Privateingang uns rätseln lässt, ob es noch schöner dahinter wird. Die berühmten Stelzenhäuser des Panhandles sind hier allgegenwärtig und an den öffentlichen Stränden fehlt es komplett an Öffentlichkeit.
Die andere Seite der Insel mündet im St George Island Statepark, wo die erst flache Dünenlandschaft immer hügeliger wird. Nach einem ausführlichen oft einsamen Strandaufenthalt fahren wir rechtzeitig zurück nach Apalachicola, um hier noch bei einem kleinen Einkaufsbummel durch die Mainstreet zahlreiche Kunstgeschäfte durchstreifen zu können.
Abends ist das Austernrestaurant unserer Wahl ein Muss. Davon gibt es einige bei durchaus erschwinglichen Preisen. Anschließend gehen wir zum Sunset auf den Boardwalk neben der Brücke am Ende der Mainstreet. Mit etwas Glück schauen wir den einheimischen Anglern bei ihrer Feierabendbeschäftigung zu und fragen uns am Ende des Tages einmal mehr, warum die „Forgotten Coast“ so vergessen ist. Zudem kommen wir zu dem Schluss, dass hier alles komplett anders als im Süden ist: Einsame Strände, kaum Tourismus und wunderschöne Ursprünglichkeit lassen einem den Atem anhalten.
Wundervoller Morgen in Apalachicola
Ursprünglich, autentisch und sehr freundlich empfängt einen das Austern-Fischerdorf Apalachicola. Wer etwas Abwechslung zum touristischen Süden oder einfach nur Ruhe und Entspannung sucht, ist hier genau richtig.
Geschichte von Apalachicola
In Apalachicola ist Geschichte quasi Gegenwart, denn sie wird heute noch gelebt. Es gibt mehr als 900 historische Häuser, Gebäude und Plätze im historischen Viertel. Ursprünglich wurde ein Handelsposten namens Cottonton an diesem Standort gegründet. Apalachicola hatte damals den drittgrößten Hafen im Golf von Mexiko nach New Orleans und Mobile. Dieser brachte Reichtum und eine vielfältige Bevölkerung wuchs heran, die das Fundament dieser Stadt bildete.
Die ursprünglichen Pläne für Apalachicola wurden nach Philadelphia modelliert und die Ähnlichkeit ist angeblich heute noch zu erkennen. Die Stadt wurde im Jahre 1831 gegründet und erhielt ihren heutigen Namen zu Ehren des Stammes „Apalachicola Tribe“. Im frühen 20. Jahrhundert war der Handel von Schwämmen ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Stadt hat sich im Laufe der Jahre von einer Hafenstadt zu einer Holzfällerstadt, dann in ein Meeresfrüchtezentrum mit Fokus auf die Austerngewinnung und aktuell zunehmend in eine touristische Region entwickelt.
Im Jahr 1849 entdeckte der Arzt Dr. John Gorrie (1802-1855) den Kaltluftprozess von Kälte und entwickelte eine Eismaschine, um die hohen Temperaturen von Gelbfieberpatienten zu kühlen. Im Jahre 1850 patentierte er sie und legte somit den Grundstein für die Entwicklung der modernen Kälte- und Klimaanlagen. Damit wurde Florida und der Süden ganzjährig bewohnbar.
Reste der bunten und vielfältigen Vergangenheit sind heute noch durch viele historische Häuser und Gebäude sichtbar. Das historische Viertel erhielt im Jahr 2011 die Bezeichnung Main Street. In 78 Bau- und Sanierungsprojekte wurden insgesamt 1.433.340 USD investiert.